Häufige Fragen

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Häufige Fragen

Welchen Geldbetrag darf ich aus oder nach Deutschland mitnehmen?

Der Zoll überwacht den grenzüberschreitenden Bargeldverkehr zur Bekämpfung der Geldwäsche. Zu den Überwachungsmaßnahmen gehören auch Bargeldkontrollen bei Reisenden. Auf Verlangen der Beamten müssen Sie bei einer solchen Kontrolle Bargeld oder gleichgestellte Zahlungsmittel im Gesamtwert von 15.000 Euro oder mehr nach Art und Wert anmelden. Auf der Homepage "www.Zoll.de"finden Sie nähere Informationen zu diesem Themengebiet.

 

Wann sind Verkäufe im Internet (z.B. bei "ebay") steuerpflichtig?

Es kann eine Einkommen- bzw. Umsatzsteuerpflicht entstehen. Einkommensteuerpflichtig ist in der Regel die Veräußerung (auch im Internet, z.B. ebay) von anderen Wirtschaftsgütern als Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten, wenn der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung weniger als ein Jahr beträgt (§ 23 Abs. 1 Nr. 2 EStG). Hiervon ausgenommen ist allerdings die Veräußerung von Wirtschaftsgütern, deren Verbrauch typischerweise der privaten Lebensführung (Wirtschaftsgütern des "täglichen Gebrauchs") zuzurechnen ist.
Eine Steuerpflicht tritt überdies grundsätzlich erst ein, wenn der Gewinn aus allen Veräußerungsgeschäften eines Jahres zusammengerechnet mehr als 511 Euro beträgt. Der Gewinn ist dabei der Differenzbetrag zwischen den Anschaffungskosten des Gegenstands und dem bei dessen Veräußerung erzielten Erlös. Zusätzlich können die Veräußerungskosten ebenfalls abgezogen werden.
Wenn Sie Gewinne erzielen und wiederholt An- und Verkäufe tätigen, kann schon ab dem ersten An- oder Verkaufsgeschäft eine gewerbliche Betätigung vorliegen.
Die Frage ab welchem Umfang Veräußerungsgeschäfte als eine gewerbliche Betätigung zu beurteilen ist, kann nur im Einzelfall und nicht generell beantwortet werden.

Darüber hinaus können die An- und Verkäufe auch zur Umsatzsteuerpflicht führen. Dies gilt insbesondere, wenn Sie die Gegenstände nicht zum eigenen persönlichen Bedarf, sondern zum Zwecke des baldigen Verkaufs anschaffen. In diesem Fall verhalten Sie sich wie ein Händler am Markt und bereits wenige Verkaufsgeschäfte machen Sie zum Unternehmer.
Umsatzsteuer wird dann in der Regel allerdings nur anfallen, wenn Ihre Einnahmen aus Verkäufen und ggf. weiteren unternehmerischen Betätigungen die Kleinunternehmergrenze des § 19 Abs. 1 UStG von 17.500 Euro jährlich überschreiten.

 

Wie ermitteln sich die Gebühren des Steuerberaters?

Steuerberater haben wie Rechtsanwälte eine Gebührenordnung, aus der sich eine Gebührenspanne in Abhängigkeit von Faktoren (Zeitaufwand, Umsatz, Bilanzsumme...) berechnet.
Andere Tätigkeiten aus den Bereichen der laufenden Betreuung oder der betriebswirtschaftlichen Beratung werden nach Zeitaufwand abgerechnet.

Zur Konkretisierung des Honorars ist es am einfachsten, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen zu einem persönlichen oder auch telefonischen Erstgespräch.